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Museum August Kestner Antike Kulturen [3101]

Krotalentänzerin

Krotalentänzerin (Museum August Kestner CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum August Kestner / Christian Rose (CC BY-NC-SA)

Description

Um das Leben der Etrusker rekonstruieren zu können, haben wir fast nichts als Bildquellen und archäologische Grabungsergebnisse. Die von Gesang begleitete Musik, noch mehr die gesanglose Musik und der Tanz müssen eine sehr große Rolle gespielt haben. Die vielen Bilder, die uns Wandgemälde aus den Gräbern überliefert haben, und rundplastische Darstellungen zeigen diese Liebe der Etrusker für Musik und Bewegung.
Die Etrusker verwendeten dieselben Musikinstrumente wie die Griechen. Neben dem Doppel-Aulos waren die Krotalen, die an Kastagnetten erinnern, sehr beliebte Instrumente. (AVS)

Ehem. Sammlung August Kestner, Rom

Material/Technique

Bronze / gegossen

Measurements

Höhe: 6,8 cm

Detailed description

Jugendliches Mädchen, tanzend den linken Fuß nach vorn gesetzt un den Körper ach rechts gedreht. In den erhobenen Händen hält sie zwei Klappern (Krotalen), mit denen sie ihren Tanz begeleitet.
Bekleidet mit einem gegürteten Chiton, Oberteil durch kreuzförmige Bänder gehalten. Die Haare fallen glatt auf den Rücken und sind als Fransen in die Stirn gekämmt. Die Figur steht auf einer rechteckigen Plinthe.

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... Who: Zur Personenseite: August Kestner (1777-1853)
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Ongoing exhibitions

  • DescriptionSieben moderne, in Nepal handgeknüpfte Teppiche stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Entstanden sind diese nach Entwürfen der Künstlerin Linde Burkhardt, die sich intensiv mit dem Leben der Etrusker auseinandergesetzt hat. Die Bildmotive der Teppiche rezipieren verschiedene Aspekte des etruskischen Lebens: die Schrift und die Erkundung des Götterwillens sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die sich im Gastmahl und musikalischen Vergnügungen äußern. Auch Fragen des Austausches mit den Griechen werden thematisiert, ebenso die Bedeutung von Flora und Fauna. Auf diese Weise verbinden sich Antike und Gegenwart. Die Kultur der Etrusker ist zwischen 800 und 50 v. Chr. in den heutigen italienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium nachweisbar. Nach der Eroberung dieser Gebiete durch die Römer und deren immer stärker werdende Einflussnahme (300 bis 90 v. Chr.) ging die etruskische Kultur in der des Römischen Reichs auf. Doch die Nachwirkungen von Alltag, Sitten und Kunst sind bis heute zu spüren. Originalobjekte etruskischen Kunstschaffens ergänzen und vertiefen die Themen der Teppichmotive. August Kestner, dem das Museum einen Großteil seiner etruskischen Sammlung verdankt, entdeckte sein Interesse für die Etrusker bei Reisen. In Tarquinia hat er 1827 selbst Ausgrabungen durchgeführt. In Vulci verfolgte er ab 1828 die Entdeckungen Lucien Bonapartes mit großer Neugier und Begeisterung. Die repräsentative Sammlung etruskischer Artefakte im Museum August Kestner ermöglicht durch ihr breites Spektrum ein nahezu lückenloses Bild etruskischen Kunsthandwerks. Es sind vor allem Gefäßkeramik, figürliche Bronze- und Terrakotta-Plastik sowie qualitätvolle geschnittene Steine. Das Museum August Kestner ist nach dem Museo Archeologico Nazionale di Siena im Museumskomplex Santa Maria della Scala erst das zweite Museum, das alle sieben Teppiche eingebettet in einen kulturhistorischen Kontext präsentiert.
    From
    Until
Created
Etrurien
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Collected
Rome
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Map
Museum August Kestner

Object from: Museum August Kestner

Das Museum August Kestner ist benannt nach August Kestner (1777-1853). Das älteste städtische Museum in der Landeshauptstadt Hannover wird von ...

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