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Museum August Kestner Antike Kulturen [3119]

Bankett-Teilnehmerin

Bankett-Teilnehmerin (Museum August Kestner CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum August Kestner / Christian Rose (CC BY-NC-SA)

Description

Die neue etruskische aristokratische Oberschicht, die sich im 7. Jahrhundert v. Chr. herausbildete, importierte aus dem Vorderen Orient nicht nur begehrte Prestigegüter. Auch Sitten und Gebräuche wurden übernommen, wie das ritualisierte Trinkgelage, bei dem die Gäste zu Tisch lagen.
Anders als bei den Griechen oder Römern war es den Etruskerinnen gestattet, gemeinsam mit den Männern am Bankett teilzunehmen. Dieses zeigt, dass den Frauen in der Öffentlichkeit eine größere Freiheit zugesprochen wurde. Sie durften beispielsweise auch, anders als ihre griechischen oder römischen verheirateten Geschlechtsgenossinnen, öffentliche Veranstaltungen im Theater oder den Sportarenen besuchen. Von politischen Ämtern waren sie allerdings ebenfalls ausgeschlossen. (AVS)

Ehem. Sammlung August Kestner, Rom

Material/Technique

Bronze / gegossen

Measurements

Höhe: 3,6 cm, Breite: 5,3 cm

Detailed description

Nach rechts gelagerte Frau, das rechte Bein angewinkelt hoch gestellt und auf den linken Ellenbogen gestützt. Sie ist bekleidet mit einem Mantel, der über den Kopf gezogen ist und nur Augen und Stirn freilässt.
Das Bohrloch zwischen den Knien diente zur Befestigung an einem Gerät oder Gefäß.

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Collected ...
... Who: Zur Personenseite: August Kestner (1777-1853)
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Ongoing exhibitions

  • DescriptionSieben moderne, in Nepal handgeknüpfte Teppiche stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Entstanden sind diese nach Entwürfen der Künstlerin Linde Burkhardt, die sich intensiv mit dem Leben der Etrusker auseinandergesetzt hat. Die Bildmotive der Teppiche rezipieren verschiedene Aspekte des etruskischen Lebens: die Schrift und die Erkundung des Götterwillens sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die sich im Gastmahl und musikalischen Vergnügungen äußern. Auch Fragen des Austausches mit den Griechen werden thematisiert, ebenso die Bedeutung von Flora und Fauna. Auf diese Weise verbinden sich Antike und Gegenwart. Die Kultur der Etrusker ist zwischen 800 und 50 v. Chr. in den heutigen italienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium nachweisbar. Nach der Eroberung dieser Gebiete durch die Römer und deren immer stärker werdende Einflussnahme (300 bis 90 v. Chr.) ging die etruskische Kultur in der des Römischen Reichs auf. Doch die Nachwirkungen von Alltag, Sitten und Kunst sind bis heute zu spüren. Originalobjekte etruskischen Kunstschaffens ergänzen und vertiefen die Themen der Teppichmotive. August Kestner, dem das Museum einen Großteil seiner etruskischen Sammlung verdankt, entdeckte sein Interesse für die Etrusker bei Reisen. In Tarquinia hat er 1827 selbst Ausgrabungen durchgeführt. In Vulci verfolgte er ab 1828 die Entdeckungen Lucien Bonapartes mit großer Neugier und Begeisterung. Die repräsentative Sammlung etruskischer Artefakte im Museum August Kestner ermöglicht durch ihr breites Spektrum ein nahezu lückenloses Bild etruskischen Kunsthandwerks. Es sind vor allem Gefäßkeramik, figürliche Bronze- und Terrakotta-Plastik sowie qualitätvolle geschnittene Steine. Das Museum August Kestner ist nach dem Museo Archeologico Nazionale di Siena im Museumskomplex Santa Maria della Scala erst das zweite Museum, das alle sieben Teppiche eingebettet in einen kulturhistorischen Kontext präsentiert. Das Magazin zur Ausstellung "TOSKA" ist für 12,00 € im Museum erhältlich.
    From
    Until
Created
Etrurien
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Collected
Rome
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Map
Museum August Kestner

Object from: Museum August Kestner

Das Museum August Kestner ist benannt nach August Kestner (1777-1853). Das älteste städtische Museum in der Landeshauptstadt Hannover wird von...

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