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Museum August Kestner Antike Kulturen Gefäßkeramik und Vasenmalerei [1961.24]

Apollon und Klio im Gesang vereint (Lekythos)

Lekythos (Museum August Kestner CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum August Kestner / Christian Tepper (CC BY-NC-SA)
"Lekythos

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

"Lekythos

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

"Lekythos

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

Description

Das Lyraspiel und der Gesang bzw. die Rezitation vereint Apollon und die Muse Klio, die Rühmende (abgeleitet von griech. klein κλεῖν 'rühmen', 'preisen') in Zweisamkeit.
Klio ist vor allem als Muse der Geschichtsschreibung und 'Schutzpatronin' der Historiker bekannt. Sie gilt aber auch als Muse des Lyraspiels. In dieser Funktion ist sie mit Apollon in seiner Eingeschaft als Gott der Dichtkunst, der Musik und des Gesangs gleichberechtigt zu sehen.
Ihr Attribut, die weit auseinander gezogene Schriftrolle, die sie in den Händen hält, enthält vielleicht den Hymnus, den beide instrumental und gesanglich verkünden. (AVS)

Material/Technique

Ton / rotfigurig

Measurements

Höhe: 40,8 cm

Created ...
... Who: Zur Personenseite: Phiale-Maler (Vasenmaler)
... When
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Ongoing exhibitions

  • DescriptionSieben moderne, in Nepal handgeknüpfte Teppiche stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Entstanden sind diese nach Entwürfen der Künstlerin Linde Burkhardt, die sich intensiv mit dem Leben der Etrusker auseinandergesetzt hat. Die Bildmotive der Teppiche rezipieren verschiedene Aspekte des etruskischen Lebens: die Schrift und die Erkundung des Götterwillens sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die sich im Gastmahl und musikalischen Vergnügungen äußern. Auch Fragen des Austausches mit den Griechen werden thematisiert, ebenso die Bedeutung von Flora und Fauna. Auf diese Weise verbinden sich Antike und Gegenwart. Die Kultur der Etrusker ist zwischen 800 und 50 v. Chr. in den heutigen italienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium nachweisbar. Nach der Eroberung dieser Gebiete durch die Römer und deren immer stärker werdende Einflussnahme (300 bis 90 v. Chr.) ging die etruskische Kultur in der des Römischen Reichs auf. Doch die Nachwirkungen von Alltag, Sitten und Kunst sind bis heute zu spüren. Originalobjekte etruskischen Kunstschaffens ergänzen und vertiefen die Themen der Teppichmotive. August Kestner, dem das Museum einen Großteil seiner etruskischen Sammlung verdankt, entdeckte sein Interesse für die Etrusker bei Reisen. In Tarquinia hat er 1827 selbst Ausgrabungen durchgeführt. In Vulci verfolgte er ab 1828 die Entdeckungen Lucien Bonapartes mit großer Neugier und Begeisterung. Die repräsentative Sammlung etruskischer Artefakte im Museum August Kestner ermöglicht durch ihr breites Spektrum ein nahezu lückenloses Bild etruskischen Kunsthandwerks. Es sind vor allem Gefäßkeramik, figürliche Bronze- und Terrakotta-Plastik sowie qualitätvolle geschnittene Steine. Das Museum August Kestner ist nach dem Museo Archeologico Nazionale di Siena im Museumskomplex Santa Maria della Scala erst das zweite Museum, das alle sieben Teppiche eingebettet in einen kulturhistorischen Kontext präsentiert.
    From
    Until
Museum August Kestner

Object from: Museum August Kestner

Das Museum August Kestner ist benannt nach August Kestner (1777-1853). Das älteste städtische Museum in der Landeshauptstadt Hannover wird von ...

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