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Historisches Museum Hannover Highlights aus den Sammlungen Fotografie [BD 002260]

Stahlhochstraße über den Aegidientorplatz

Stahlhochstraße über den Aegidientorplatz (HAZ-Hauschild-Archiv, Historisches Museum Hannover CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: HAZ-Hauschild-Archiv, Historisches Museum Hannover / Wilhelm Hauschild (CC BY-NC-SA)

Description

Eine zweispurige Stahlhochstraße zwischen Schiffgraben und Friedrichswall führte den Verkehr seit 1968 über den Aegidientorplatz. Sie überbrückte damit eine infolge des U-Bahn-Baus entstandene Baugrube. Schnell erwies sich das Provisorium am „Aegi“ als ebenso praktisch wie die schon bestehende Hochstraße am Raschplatz. Nur als Übergangslösung gedacht, prägte die Straße über den Aegidientorplatz bis 1998 das Stadtbild.

Sie hatte eine Gesamtlänge von 617,5 m im Innenbogen. Es handelte sich um eine „Ganzstahl-Schnellbrücke" vom Typ Rheinhausen. Das Tragwerk bestand aus 78 Hauptträgern und lag auf Zwischenstützen aus Stahl, diese wiederum auf Stahlbeton-Einzelfundamenten. Die Stahlkonstruktion hatte ein Gewicht von ca. 1,200 t, die Fahrbahnfläche betrug 2170 m2. Die reinen Baukosten beliefen sich auf ca. 2,4 Mio. DM, hinzu kamen Kosten für Straßen- und Gleisbau, Beleuchtung usw. in Höhe von 1 Mio. DM.
Im Bestand des Historischen Museums befindet sich ein Teilstück der Aegi-Hochstraße, das beim Abriss gesichert wurde.
[ES] [KW]

Material/Technique

S/W-Negativ / fotografiert

Measurements

Höhe: 6 cm, Breite: 6 cm

Image taken ...
... Who:
... When
... Where

Relation to places

Keywords

Ongoing exhibitions

  • DescriptionOb Motorradrennen in der Eilenriede, Panzer am Waterlooplatz, Baukräne an der Ihme oder die erste deutsche Weltausstellung auf dem Messegelände: Hannover hat sich in den letzten sieben Jahrzehnten entscheidend gewandelt. Anpassungen und Krisen haben die Stadtentwicklung und das Leben der Menschen begleitet. Erst aus der Rückschau lassen sich viele Ereignisse der jüngeren Vergangenheit neu bewerten und einordnen. Während die meisten Wendepunkte schnell wieder vergessen sind, wirken andere bis in die Gegenwart fort. Vor dem Hintergrund der großen zeitgeschichtlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik präsentiert die Fotoausstellung „Hannoverwandelt“ beispielhafte Aspekte und Impressionen der Stadtentwicklung von 1946 bis heute. Vier chronologisch geordnete Kapitel behandeln die Themen: „Kultur & Sport“, „Bauen & Mobilität“, „Politik & Ökologie“ sowie „Technik & Wirtschaft“. In 80 Bildern haben Berufsfotografen und Amateure politische Entscheidungen, große Bauprojekte, sportliche Wettkämpfe oder technische Innovationen festgehalten. Sie stammen überwiegend aus der Sammlung des Bildarchivs im Historischen Museum Hannover. Viele der Aufnahmen werden zum ersten Mal gezeigt.
    From
    Until

Object from: Historisches Museum Hannover

Das „Historische Museum am Hohen Ufer“, wie der offizielle Name lautet, wurde 1903 als „Vaterländisches Museum der Stadt Hannover“ ...

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Usage and citation

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